Beschrieben wird das Einspeichen des gängigen 32-Loch-Hinterrades mit dreifach gekreuzten Speichen. Doch Vorderrad und Felgen mit mehr oder weniger Löchern werden im Prinzip genauso eingespeicht. Nur wenn Sie von der bewerten Dreifachkreuzung der Speichen abweichen wollen, brauchen Sie eine anderes Verfahren. Nach Ermittlung der richtigen Speichenlänge kann es los gehen. |
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Abb.: 1 |
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Die Speichenlöcher der
Felge zeigen wechselweise nach rechts und links. Beachten
Sie das beim Einspeichen. Halten Sie die Nabe mit dem Freilauf nach oben und stecken Sie von oben in jedes zweite Flanschloch eine der kürzeren Speichen. Stecken Sie die erste Speiche links neben das Ventilloch in das erste Felgenloch. (Abb.: 1) |
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Abb.: 2 |
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Die restlichen sieben von
oben in den Nabenflansch eingefädelten Speichen kommen
in das jeweils vierte Felgenloch. Es ergibt sich das
nebenstehende Bild! (Abb.: 2) Spätestens jetzt müssen die Nippel so aufgeschraubt werden, dass noch ca. 2mm Gewinde zu sehen ist. Zuvor die Nippel und Speichengwinde einfetten. Das erleichtert das spätere Zentrieren ungemein. |
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Abb.: 3 |
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Halten Sie die Felge fest
und drehen Sie die Nabe so weit es geht gegen den
Uhrzeigersinn nach Links. (Abb.: 3) |
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Abb.: 4 |
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Die Speichen haben nun den
richtigen Neigungswinkel! (Abb.: 4) |
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Abb.: 5 |
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Fädeln Sie nun die erste
Speiche von unten durch den
Nabenflansch. Diese Speiche wird gegen den Uhrzeigersinn
nach links gedreht, so dass sie drei der montierten
Speichen kreuzt, und zwar die ersten beiden oben, die
dritte unten. Siehe Abbildung! (Abb.: 5) |
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Abb.: 6 |
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Wenn Sie die restlichen
Speichen genauso montiert haben, muss Ihr Laufrad der
Abbildung gleichen. Jedes zweite Felgenloch ist noch
frei. (Abb.: 6) |
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Abb.: 7 |
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Nun beginnt die zweite
Seite. Dazu drehen Sie das Laufrad um! Fädeln Sie nun eine von den längeren Speichen von oben in das Nabenflanschloch ein, welches genau gegenüber einem, von den Speichen der Gegenseite gebildeten, großem "V" zu liegen kommt. Drehen Sie die Speiche dann wieder gegen den Uhrzeigersinn nach links und legen Sie sie in das Felgenloch das in der Mitte des kleinen "V" liegt. (Abb.: 7) |
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Abb.: 8 |
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In jedes zweite Flanschloch werden von
oben die übrigen Speichen eingefädelt, mit denen
ganauso verfahren wird. (Abb.: 8) |
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Abb.: 9 |
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Fädeln Sie nun die erste Speiche von
unten durch den Nabenflansch. Diese Speiche wird
im Uhrzeigersinn nach rechts gedreht, so dass sie drei
der montierten Speichen kreuzt, und zwar die ersten
beiden oben, die dritte unten. Siehe Abbildung! (Abb.: 9) |
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Abb.: 10 |
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Die restlichen Speichen werden analog
eingespeicht. (Abb.: 10) |
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Zum Zentrieren müssen die Speichen auf jeder Seite auf die gleiche Speichenspannung gebracht werden. Schaut man von oben in die Speichennippel erkennt man zumindest ob alle Speichen gleichmäßig eingeschraubt sind. Die richtige Spechenspannung ermitteln Sie am besten im Vergleich mit einem Laufradsatz, von dem Sie wissen das er gut eingespeicht ist. Damit das Laufrad dauerhaft rund läuft müssen sich die Speichen setzen. Dafür gibt es viele Methoden. Ich fahre eine flotte Runde mit maximalem Luftdruck auf Kopfsteinpflaster um den Häuserblock, bis das anfängliche Ächzen und Knarzen vorbei ist. Danach muß nachzentriert werden und die Prozedur wiederholt werden. Ein so eingespeichtes Laufrad hat bei mir 30.000 Km bis zum ersten Speichenbruch gehalten. |
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Rad-Sport-Technik.
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